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7 Tage im
eisigen Norden Norwegens
Tag 1
Nach einem
turbulenten Start der Reise am gerade von Lufthansa-Piloten
bestreikten Flughafen Frankfurt,
verlief
der Rest der Reise Gott sei dank ruhiger. In Norwegen angekommen
wartete Henry, der Schwager unserer Vermieterin mit einem
kleinen grünen Zettel in der Hand auf unsere Ankunft, um uns von
Tromsø in das ca. 18 Kilometer entfernte Ersfjordbotn zu
bringen.
Zwischendurch legten wir noch einen kleinen Zwischenstopp ein,
um uns im Supermarkt für die nächsten Tage einzudecken. Auf der
weiteren Reise in unser vorübergehendes Zuhause staunten wir
nicht schlecht, in was für winterlichen Verhältnissen die
Straßen waren. Sie waren zwar
grob geräumt aber alles andere als schneefrei. Die letzten 150
Meter vor unserem Haus fuhren wir dann auf blankem Eis, das hier
teilweise mehr als 20 cm dick auf der Straße lag.
In unserer
Ferienwohnung angekommen waren wir hellauf begeistert. Sie war
modern eingerichtet und bot von Waschmaschine über Spülmaschine bis hin zum Waffeleisen alles, was man eventuell
hätte gebrauchen können. Da ließ es sich die nächsten Tage wohl
locker aushalten. Trotz der Tatsache, dass wir es schon ca. 22
Uhr hatten, begab ich mich noch auf eine kleine Tour ins
Ortszentrum der rund 35 Häuser, um die Gegend ein wenig zu
erkunden. Kaum war ich im Zentrum und guckte zufällig an den
Himmel, entdeckte ich schon das erste grün wabernde Polarlicht.
Spätestens jetzt ärgerte ich mich, dass ich zwar meine Kamera
aber kein Stativ mitgenommen hatte.
Also
schoss ich bei ISO 5000 und 0,5s ein paar Bilder aus freier Hand
und versuchte mich ein bissel an den Rand des Ortes zu bewegen,
an dem die Straßenbeleuchtung nicht ganz so stark waren.
Innerhalb kurzer Zeit tauchten noch drei weitere Polarlichter am
Himmel auf. Da die Polarlichter doch relativ häufig zu
beobachten waren und ich nicht nur für einen längeren Aufenthalt im
Freien ungeeignet gekleidet war, sondern auch müde von der
Anreise, beschloss ich, in den nächsten Nächten auf
Polarlichterjagd zu gehen.
Tag 2
Am kommenden
Morgen waren wir überwältigt als wir nach draußen schauten –
strahlender Sonnenschein und ein gigantisches Panorama über Fjord und Berge
leuchtete durch die Fenster unserer Ferienwohnung. So
ließ sich der Urlaub aushalten! Getrübt wurde diese Freude
jedoch, als wir ein wenig Wasser zum Teekochen aufsetzen wollten.
Aus dem Hahn tropfte ein letzter Rest Wasser, dann war Ende.
Schnell kontrollierten wir Bad und Dusche – ebenso tot.
Wir riefen
Henry an. Er versprach sofort zu kommen und tatsächlich keine viertel Stunde später war er da und überprüfte
die Wasserversorgung im und unter dem Haus. Durch einen Kabelbruch war die
Heizung in der Garage unter uns ausgefallen und das Wasser
gefroren. Mit –15 °C lagen die Temperaturen weit unter dem für
die Gegend normalen Standart. So kalt war es noch nie, jammerte
auch Henry. Aufgrund des Golfstromes fallen die Temperaturen hier nicht unter
–5 °C. Wir erwärmen den letzten Rest aus dem Wasserkocher für
einen Tee zum Frühstück, dann will ich nicht länger warten und
stiefele in den geliehenen Schneeschuhen los, während Tanja die
Reparatur der Wasserleitung überwacht. Meine erste Tour bei
Tageslicht führte mich zunächst am Fjord
entlang und an einer geeigneten Stelle beschloss ich, den Berg,
der hinter unserer Ferienwohnung lag, zu erklimmen.
Dank
der Schneeschuhe funktionierte das auch wunderbar – auch wenn
das Gehen im hohen Schnee doch recht anstrengend war. Von oben
hatte ich einen wunderbaren Ausblick und genoss die klare
Luft und die Sonne. Das Wetter und die Aussicht trieben mich
immer weiter und immer höher auf den Berg. Nach einer weiteren
halben Stunde war ich am Ende des Berges angekommen und mir
blieb nur die Möglichkeit, den Weg wieder zurück zu gehen, oder
aber einen Weg runter zu suchen. Ich beschloss zweiteres, obwohl der Abstieg sehr steil war.
Schnell merkte ich dass man in Schneeschuhen nicht sonderlich
gut bergab kommt, da man trotz langer Eisenspitzen ins Rutschen
kam. Also zog ich an den steilsten Stellen die Schneeschuhe aus
und schwups - schon beim ersten Schritt - stand ich bis zu den Hüften im Schnee. Mühsam
arbeitete ich mich nach unten und nach einer weiteren
Viertelstunde kam ich in Ersfjordbotn an. Ich machte mich auf
den Rückweg in unsere Wohnung, wo mittlerweile das Wasserproblem
wieder gelöst war und genoss eine frische Tasse heißen Tee.
Am Abend
machte ich mich dann auf den Weg zu einem höher gelegenen
Aussichtspunkt, um von dort aus Polarlichter zu fotografieren.
Leider war ich wohl ein wenig früh dran, denn als ich oben
ankam, war die Sonne noch lange nicht untergegangen. Dafür
konnte ich hier oben ungeschützt den kalten Wind bei –16 °C
genießen.
Nach einer Halben Stunde in der Kälte – die Sonne war zwar
hinter den Bergen verschwunden aber es war für Polarlichter noch
immer zu hell – beschloss ich den benachbarten Kaldfjord zu
besuchen oder besser gesagt zu fotografieren. Da die Blaue
Stunde schon angebrochen war, baute ich zunächst mein Stativ
auf, dieses war trotz Handschuhen bei diesem eiskalten Wind ein
schmerzhaftes Vergnügen. Nach 4-5 Fotos war schmerzten meine kalten
Finger derart, dass ich entnervt meine Ausrüstung zusammen
packte und mich auf den Rückweg machte. Diesen Abend verließ ich
die Wohnung auch nicht mehr.
Tag 3
Für
den nächsten Tag stand ein Busreise nach Tromsø an, der mit rund
66.000 Einwohnern größten Stadt hier im Norden. Als ich am
nächsten Morgen aufstand und zur Tür ging, staunte ich nicht
schlecht – der Türknauf war von innen mit Eisblumen überzogen.
Aber das Wasser in der Wohnung lief.
Bei sonnigem
Wetter ging die Busfahrt zusammen mit einigen Schülern und
Studenten nach Tromsø, wo der Bus auch direkt neben der
Touristeninformation hielt. Ein netter Mitarbeiter informierte
uns über Sehenswertes in und außerhalb der Stadt und wir buchten
für Freitag eine Hundeschlittentour.
Nach den Infos wollten wir uns zuerst die berühmte Eismeerkathedrale
ansehen,
die auf der anderen Seite des
Fjords stand. Dort hin
führte eine ca. 60m hohe Brücke, von der man einen tollen Blick
zurück auf Tromsø werfen kann.
Den
Blick für die Stadt hatten wir schon, nur so recht genießen
konnten wir ihn nicht. Der eisige Wind aus der letzten Nacht war
nicht weniger geworden und ließ einen trotz dicker Kleidung
derart frieren, dass man nicht länger als notwendig auf der
Brücke verweilen wollte. Leider öffnete die Eismeerkathedrale
erst um 16 Uhr und auch die nahegelegene Seilbahn auf den Storsteinen war außer Betrieb. Also machten wir uns schleunigst
auf den Rückweg um uns in einem Cafe erst mal aufzuwärmen.
In einem
Einkaufszentrum fanden wir dann ein schönes Bistro mit Blick auf
den Hafen und wir stärkten uns bei Muffins, Baguette und Burger.
Nachdem wir wieder aufgewärmt waren, machten wir uns auf zu
einer Sightseeingtour von Polaria über Kunstmuseum und
Bibliothek bis zum protestantischen Dom. Nach einem kurzem Abstecher zum Supermarkt
gingen wir zurück zur Bushaltestelle und fuhren zurück nach Ersfjordbotn.
Fortsetzung
Da
mir danach war, die Polarlichtfotografie nun richtig anzugehen,
stellte ich mir den Wecker auf 0 Uhr. Tanja kam mit. Wir waren
kaum draußen, da tauchte schon das erste Polarlicht auf. Schnell
die Kamera aufs Stativ und ein Foto gemacht - was man hat, dass
hat man... Tanja hatte bereits genug gesehen und ging wieder ins
Bett. Ich suchte mir eine etwas optimalere Position für weitere
Fotos, und harrte bei rund -15° noch 1,5 Stunden aus. Leider
sollte das erste, kurz nach Mitternacht, auch das letzte Foto
mit grünem Schimmer sein.
Tag 4
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war es draußen bewölkt.
Mit einer viel zu kurzen Nacht in den Gliedern, beschlossen wir
einen gemütlichen Tag, mit warmer Dusche, warmen Tee in der
Wohnung einzulegen. Doch dann gab es eine böse Überraschung –
Wasser weg!
Weder
warme Dusche, noch warmer Tee, sondern raus in die Kälte, und
den guten alten Henry um Rat fragen. Er war der Meinung, das
Wasser wäre eingefroren. Sofort stellte er im Bad und in der
Garage unter uns, zahlreiche Heizlüfter auf, um die
Wasserleitungen wieder aufzutauen. Außerdem brachte er uns noch
drei 1,5-Literflaschen Wasser zum Kochen und einen Eimer Wasser
fürs Klo.
Da ich aber nicht nur auf der faulen Haut liegen konnte, oder
den Leitungen beim Auftauen zusehen wollte, machte ich am
Nachmittag doch noch eine kleine Tour in nächster Umgebung. Ich
hatte am vergangenen Tag aus dem Busfenster ein paar gefrorene
Wasserfälle gesehen, die ich gerne fotografieren wollte. Leider
ließ ich meine Schneeschuhe im Hause, was ich spätestens dann
bereute, als ich auf den letzten Metern zu den Wasserfällen, bis
zu den Hüften im Schnee versunken war. Nachdem ich meine Fotos
im Kasten hatte, ging es schnell wieder zurück ins Warme, denn
die Temperaturen lagen immer noch bei unter -10°.
Zurück an der Hütte stellten wir fest, dass die Auftauversuche
nutzlos geblieben waren, es gab immer noch kein fließend Wasser.
Henry sah nur eine Lösung - umziehen. Im Nachbarhäuschen war
die Wasserversorgung mit im Haus, und nicht in einer zugigen
Garage untergebracht.
Also packten wir unsere sieben Sachen, zogen um, und entdeckten
eine Puppenstube mit ganz eigenem Charme. Das Holzhaus war das
älteste und ursprünglichste der vier Häuser. Früher hatte ein
alter Fischer mit seiner Familie darin gewohnt. Nun war es zum
Ferienhaus umfunktioniert worden. Die Einrichtung war kurios. Im
Gegensatz zu unserer vorherigen Wohnung war hier aus allen
Jahrzehnten etwas aufgehoben worden. Ein alter Holzofen aus der
Nachkriegszeit, Porzellan mit verblasstem Blumenmotiv, ein
Ölbild von 1962, zwei Hirschgeweihe über, und eine gehäkelte
Patch-work-decke auf dem Sofa – alles fügte sich zu einem
heimeligen Bild zusammen. Wie bei den Großeltern, der
Großeltern, war auch alles eine Nummer kleiner, so dass ich bei
meinen 1,92 Metern Körpergröße schon auf meinen Kopf aufpassen
musste. Das Beste an unserer Puppenstube, wie wir das Häuschen
nun liebevoll nannten, war das Holz, das neben dem gusseisernen
Ofen gestapelt war. Feuer gibt eben doch die schönste Wärme.
Tag 5
Für heute hatten Tanja und ich eine Hundeschlittentour im
Villmarkssenter gebucht.
Ein "big white bus" sollte uns vom ca. 8 km entfernten Eide
Handel abholen. Gott sei Dank gab es heute wieder blauen Himmel
und die Temperaturen waren mit -8° auch schon wieder richtig
warm *g*. Wir fuhren mit dem Linienbus und warteten auf unseren
"big white bus", der nach norwegischen Zeitmaßstäben auch
relativ pünktlich eintraf.
In dem Bus saßen bereits zahlreiche Hurtigrouten-Touristen, ein
Großteil aus Asien.
Am
Villmarkssenter angekommen, bekamen wir, nach einer kurzen Info
über den weiteren Tagesablauf, warme Schneeanzüge, dicke
Winterstiefel und Handschuhe. So ausgerüstet stapften wir wie
Michellinmännchen zu den Stars – den Huskies. Im bzw. draußen
vorm Villmarkssenter lebten rund 300 Hunde. Als wir dort ankamen
begannen diese gleich mit einem lautstarken
Begrüßungszeremoniell aus freudigem Bellen, Heulen und Hin- und
Hergespringe. Jeder einzelne schien vor Vorfreude auf eine
Schlittentour beinahe zu platzen, und ließen einen erst dann
weitergehen, wenn man sie ausgiebig geknuddelt und gestreichelt
hatte.
Jedes Pärchen, so auch Tanja und ich bekamen einen Guide und
einen Schlitten zugewiesen. Nachdem wir Platz genommen hatten
und mit wärmenden Decken eingepackt waren, wurden 10 Huskies vor
den Schlitten gespannt. Danach ging es im Konvoi durch die weiße
Pracht. Das klare weiße Bergpanorama im Hintergrund und die Dogs
im glitzernden Pulverschnee vor uns, waren mehrmals einem großen
Wow würdig. Wäre da nur nicht die Kälte, die Füße und Gesicht
grenzwertig betäubte...
Die
Fahrt mit einem Wendepunktkurs dauerte etwas mehr als eine
Stunde. Anschließend galt es natürlich alle Zughunden zu loben
und anständig Danke zu sagen. Nachdem wir alle ausgiebig durch
geknuddelt hatten, besuchten wir noch den Nachwuchs und Tanja
verliebte sich Hals über Kopf in einen kleinen, gerade ein paar
Tage alten Huskiewelpen. Am liebsten hätte sie ihn gleich
mitgenommen, er konnte aber auch so herzzerreißend jaulen. Bevor
es dann in ein uriges Samenzelt ging, wo es traditionelle
Speisen der Samen geben sollte, musste ich also erst einmal
aufpassen, dass sie den Welpen auch tatsächlich wieder abgab und
nicht etwa in meinen Fotorucksack versteckte.
Im Zelt, in dem in der Mitte ein großes Feuer brannte, wurde uns
zuerst eine warme Gemüsebrühe gereicht. Nach dem kalten
Fahrtwind tat das mehr als gut. Die Finger tauten ebenfalls
wieder auf - wichtig für einen Fotografen, der während der
gesamten Fahrt stoisch auf Fäustlinge verzichtet hatte. Danach
gab es Kartoffel mit Gemüse und Rentierfleisch. Großartig! So
ganz konnten unsere asiatischen Begleiter unsere Gaumenfreude
nicht teilen. Für sie war ein derart zubereitetes Essen mit
großen Stücken unbekannten Gemüse und Fleisch am Knochen
vermutlich recht sonderbar. Sie pickten sich die Kartoffel- und
Möhrenstückchen heraus und ließen den Rest übrig (vielleicht für
die Huskies?). Zum Abschluss gab es noch den leckersten
Schokikuchen aus ganz Norwegen mit einer Tasse Kaffee.
Auf dem Rückweg nutzten wir den kurzen Zwischenstopp am
Eidehandel, und frischten unsere Vorräte auf. Gegen 23.00 ging
ich dann, in mehreren Kleidungsschichten eingepackt, nach
draußen auf eine nahegelegen Halbinsel, um Polarlichter zu
fotografieren. Die Nacht war sternenklar und dadurch natürlich
bitterkalt. Nachdem ich bis ca. 01.30 Uhr immer noch keine
Polarlichter zu Gesicht bekommen hatte, beschloss ich das Warten
zu beenden und steckte die Füße lieber ins warme Bett.
Tag 6
Trotz
der sternenklaren Nacht, war es heute Morgen extrem nebelig. Man
konnte nicht einmal zum gegenüberliegenden Ufer schauen. Wir
beschlossen im Haus zu bleiben, zu lesen und Musik zu hören.
Das Wetter besserte sich – leider erst gegen Abend. Um 23.00
Uhr machte ich mich erneut zu meiner Insel auf, und hoffte auf
eine Aura borealis – und wartete, und wartete. Doch auch diese
Nacht hatte ich kein Glück. Und so ging es gegen 01.00 Uhr
durchgefroren und mit etwas Frust im Bauch zurück in die
Puppenstube.
Tag 7
Das Sonnenlicht war langsam über die Berge geklettert, und
weckte uns gegen halb neun. Natürlich beschlossen wir, dass
schöne Wetter zu nutzen. Eine Schneeschuhwanderung auf einen
Gipfel sollte es sein. Der "Il Blamann" grinste uns schon von
unserem Fenster aus zu.
Die Schneeschuhe geschnürt und den Fotorucksack aufgeschnallt,
machten wir uns auf den Weg zum Start der Wanderung.
Kurz nachdem wir von der Straße ins weiße Nichts traten,
überholte uns eine lustige Studentengruppe aus Bergen, die hier
ein paar Tage "Urlaub" genießen. Sie beneiden unsere
Schneeschuhe – wir ihre Kondition. Nach den vielen Nächten und
Ausflügen, ist ein Berg nicht unbedingt das, wonach sich mein
Körper gesehnt hat. Trotzdem bin ich froh, nicht wie die Studis
knietief im Schnee ein zu sinken.
Wir folgten ihnen in einigem Abstand den steilen Berg herauf -
wir mussten schließlich auch Fotopausen machen. Oben am Gipfel
hatten wir sie dann wieder und machten gegenseitig Gruppenfotos.
Der Kälte wegen, blieb der Smalltalk, tatsächlich recht small.
Immerhin erfuhren wir, dass die zusammengewürfelte Gruppe sich
während eines Auslandssemesters in Bergen kennengelernt hatte.
Tatsächlich war nur ein einziger Norweger, die anderen kamen
aus Deutschland, Frankreich, und Korea. Sie machten sich schon
auf den Rückweg, als wir uns noch in das Gipfelbuch eintrugen.
Auf
dem Hinweg hatten wir Sorge, wie wir wohl diesen steilen Hang
heile herunter kommen würden.
Auf
dem Rückweg entdeckten wir bald die Spuren, die unsere
studentischen Freunde im Schnee hinterlassen hatten. Au ja, auf
dem Allerwertesten herunter!
Da uns diese Variante nicht so sehr gefiel, gingen wir erst
einmal normal den Berg runter bis wir aus Zufall ein paar Meter
mit unseren Schneeschuhen den Berg runter liefen - das ging
super leicht und wahnsinnig einfach.
Jauchzend wie kleine Kinder im ersten Schnee und mindestens so
laut, erreichten wir den Fuß des Berges in sensationell kurzer
Zeit! Unten in Ersfjord angekommen machten wir noch ein paar
Fotos von dem herrlichen Fjordpanorama, das uns mit seinem
klaren schönen Licht noch eine Weile beschäftigt, bevor wir in
der warmen Puppenstube die letzten Stunden unseres Urlaubes
genießen.
Tag 8
Nachdem die Koffer gepackt waren und die Wohnung sauber
ausgefegt, brachte Good Old Henry uns mit seinem Geländewagen
zum Flughafen. Der Rest der Reise von Tromsø über Olso nach
Frankfurt und dann mit dem Auto zurück, verlief problemlos.
Und da waren wir nun heimgekehrt, begeistert, mit vielen
Eindrücken und neuen Erfahrungen, und absolut sicher, dass
Norwegen uns schon sehr bald wieder sehen wird! |